Bilderwand arrangieren und gestalten

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Seit ich in meine neue Wohnung gezogen bin (mittlerweile schon fast ein Jahr her), möchte ich über meiner Couch eine Bilderwand gestalten. Daher habe ich seitdem bei jedem IKEA-Besuch fleißig Bilderrahmen gekauft. Aber kennt ihr das, dass ihr zwar haufenweise Bilderrahmen zu Hause habt, ihr aber nie dazukommt, schöne Urlaubsfotos zu bearbeiten und zu entwickeln? Mir geht es jedenfalls so. Daher habe ich jetzt kurzerhand beschlossen, die Bilder selbst zu zeichnen und anschließend sofort zu montieren.

Da ich leider nicht die begabteste Zeichnerin bin, habe ich mich für einfache Konturen und Muster entschieden. Wer hier mehr Talent besitzt ist natürlich klar im Vorteil. Ich bin aber eigentlich ganz zufrieden, da ich meine Wohnung generell sehr schlicht halten möchte, passen die minimalistischen Bilder eigentlich perfekt ins Gesamtbild.

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Nach dem Zeichnen kam dann aber eigentlich erst die wirkliche Herausforderung. Wie hänge ich die Bilder am besten auf, damit sie in sich stimmig wirken? Mir war es bei dieser Überlegung außerdem sehr wichtig, dass die Bilderwand stets erweitert werden kann. Da ich wie gesagt bei jedem IKEA-Besuch mindestens einen Rahmen mitnehme (und ja ich gehe oft zu IKEA) wird die Bilderwand voraussichtlich in den nächsten Monaten und Jahren noch um das eine oder andere Stückchen wachsen.

In einem ersten Schritt habe ich mir also einmal grundsätzlich Gedanken dazu gemacht, wie meine Wand als Gesamteindruck wirken soll. Relativ schnell ist für mich festgestanden, dass ich verschiedenste Rahmen in unterschiedlichen Größen verwenden möchte. Da ich, wie bereits oben schon erwähnt, die Bilderwand im Laufe der Zeit erweitern möchte, kam für mich eine geradlinige – bereits in sich geschlossene – Anordnung auch nicht in Frage. Schlussendlich habe ich mich dann dafür entschieden, die Bilder einfach in unterschiedlichen Höhen und Abständen an der Wand anzubringen. Damit das aber im Nachhinein nicht aussieht, als hätte ich planlos Löcher in die Wand geschlagen, habe ich mir vorher Gedanken dazu gemacht, die ich nun mit dir teilen möchte. Wie genau ich vorgegangen bin, zeige ich dir in den nächsten Abschnitten.

Was du für deine Bilderwand brauchst

  • Bilderrahmen in unterschiedlichen Größen (z.B. VIRSERUM, MARIETORP, KNOPPÄNG)
  • Tonpapier oder Backpapier
  • Klebeband, Bleistift, Schere, Nägel und Hammer

Wie’s geht

1. Zuerst überträgst du die Bilderrahmen mit Bleistift auf schwarzes Tonpapier und schneidest die Vorlagen danach aus. Ich habe schwarzes Papier genommen, damit es sich besser von der weißen Wand abhebt und weil ich es schon zu Hause hatte. Natürlich kann man auch andersfärbiges Papier verwenden. Auch Backpapier eignet sich gut, da es durchsichtig ist und man die Kreuze besser markieren kann. Aber dazu mehr im nächsten Schritt.

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2. Anschließend markierst du die Stelle an der das Bild später mit einem Nagel aufgehängt werden soll mit einem X.  In der Mitte des Kreuzes stichst du nun ein kleines Loch mit deinem Bleistift durch. Das dient dazu, dass du nachher die Wand durch das Papier durch mit einem Bleistift markieren kannst. Somit weißt du dann genau, wo du die Nägel reinhauen musst.

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3. Danach kannst du die Papierbögen vor dir auf dem Boden anordnen und herumprobieren, bis dir gefällt was du siehst. Anschließend befestigst du die Rechtecke in zuvor festgelegter Position mit etwas Klebeband an deiner Wand. Jetzt siehst du nochmal genau, wie die Bilderwand später aussehen wird. Gegebenenfalls kannst du die Papierbögen noch etwas verrutschen und anpassen.

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4. Wenn du zufrieden bist mit deinem Werk, markierst du mit einem Bleistift die Stellen an der Wand, wo später Nägel positioniert werden sollen. Nun kannst du die Papierbögen wieder abnehmen und die Nägel in die Wand hämmern. Bilderrahmen aufhängen und die fertige Wand bewundern :).

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Zugegeben, bei drei bis vier Bildern zahlt sich dieses Prozedere nicht unbedingt aus. Bei meiner Fotowand im Schlafzimmer (ca. 15 verschieden große Bilderrahmen) hat mir diese Vorgehensweise aber enorm geholfen.

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Was meinst du, sieht doch um einiges besser aus als kahle Wände, oder? :).

Liebste Grüße,

Magdi